Über uns

Die Choreographic Platform Austria (CPA) verfolgt das Ziel, das vielfältige choreographische Geschehen in den österreichischen Bundesländern sowohl für ein überregionales tanzinteressiertes Publikum als auch für internationale Experten sichtbar zu machen. Dies wird einerseits durch eine biennale Veranstaltung erreicht, die ausgesuchte Tanz- und Performanceproduktionen aus Österreich präsentiert. Andererseits fungiert die CPA als Onlineplattform. Diese dient nicht nur dazu, Institutionen, Initiativen und Künstler*innen aus Österreich zu porträtieren, sondern auch als kuratierter Eventkalender, der einen Überblick über das Choreographie- und Tanzgeschehen in den einzelnen Bundesländern bietet.

Die Beiträge auf der Onlineplattform entstehen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, Initiativen und Künstlerinnen. Sie ermöglichen nicht nur einen Einblick in die verschiedenen Szenen, sondern tragen auch dazu bei, diese über die regionalen Grenzen hinaus sichtbar zu machen. Große Häuser und etablierte Künstlerinnen stehen dabei ebenso im Fokus wie unabhängige Initiativen und Neuentdeckungen. Eine vollständige Abbildung der vielfältigen österreichischen Performanceszene ist dabei weder möglich, noch wird sie angestrebt. Die Onlineplattform versteht sich vielmehr als ein lebendiges Archiv, das kontinuierlich wächst und sich weiterentwickelt. Sie dient sowohl der nationalen wie auch internationalen Sichtbarkeit und Vernetzung des zeitgenössischen Tanzgeschehens in ganz Österreich.

Die CPA 2023 fand von Donnerstag, 19. bis Samstag, 21. Oktober 2023 in den Räumen des Festspielhauses St. Pölten sowie in Wien im brut, im Tanzquartier Wien, im Volkstheater Wien, im Raum Der Betrieb und in den Seestadt Studios statt. Sie wurde kuratiert von einem Verbund maßgebender Institutionen im Bereich Tanz, Choreografie und Performance bestehend aus brut, Tanzquartier Wien, Festspielhaus St. Pölten, ImPulsTanz, Osterfestival Tirol und SZENE Salzburg. Das dreitägige Programm umfasste 13 Produktionen. Gezeigt wurden neben zahlreichen größeren Arbeiten renommierter Choreografinnen auch kleinere Formate und Stücke von Newcomerinnen. Komplementiert wurde das künstlerische Programm zum einen von Pitching Sessions, die weiteren 12 Künstler*innen die Möglichkeit gaben, ihr künstlerisches Schaffen in einer moderierten Situation vorzustellen, und von Screenings choreografischer Filme, die zum Teil während der pandemischen Lockdowns entstanden sind. Die nächste Plattform findet 2025 statt.

Die CPA wird zu gleichen Teilen vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert. Weiters beteiligen sich das Land Niederösterreich, Land Burgenland, Land Salzburg, Land Steiermark, Land Kärnten, Land Oberösterreich, Land Tirol und Land Vorarlberg.